Meine Basen-Vitalkur nach Dr. Jacob‘s

Abnehmen leicht gemacht mit der richtigen Ernährung & Bewegung

von Arthur Hert

Da ich mich aus beruflichen Gründen (Sportwissenschaftler und Personal Trainer) mit dem Schwerpunkt Ernährung befasse, machte mich das Programm von Dr. Jacob‘s neugierig.

Natürlich bin ich immer auf der Suche nach Möglichkeiten um das Wohlbefinden meiner Klienten bzw. mein eigenes, weiter zu optimieren. Bei der Umsetzung von Änderungen zur Erreichung des gewünschten Ziels (z. B. Abnehmen oder Muskelaufbau) hapert es oftmals nicht an der Motivation, sondern einfach an der richtigen Herangehensweise.

In einem Selbstversuch habe ich Dr. Jacob’s Basen-Vitalkur (Komplettprogramm: Basenkur) zwei volle Wochen getestet.

Für mich, der ich aus dem Kraft- und Fitnesssport komme, war es schon immer eine Herausforderung meinen täglichen Kalorienverbrauch mit gesunder Frischkost zu decken, ohne dabei große Defizite im Proteinbereich (Eiweiß als Quelle zum Muskelaufbau/-erhalt) aufzuweisen.

Zur Basen-Vitalkur

Wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann, ist es das Wichtigste, eine Lebensstilveränderung für das richtige Ess- und Trinkverhalten als neue Art der Gewohnheit zu schaffen und diese in den Alltag zu integrieren.

Dies fängt schon mit der ersten Säule, der Basen-Trinkkur, an:

  • Morgens nach dem Aufstehen: 300-500 ml Citratdrink
  • Nachmittags: zusätzlich zu meinem Nachmittagsgetränk: 300-500 ml Citratdrink
  • Abends: unmittelbar nach dem Abendessen: 300-500 ml Citratdrink

Tipp: Sollte das Ganze auf Dauer zu eintönig im Geschmack werden, kann man den Citratdrink mit etwas frischem Zitronensaft und/oder einer Prise Ingwer ergänzen. Als zusätzlichen Geschmacksbringer verwendet man anstelle des Wassers einfach Kräutertee.

Für meinen Citratdrink habe ich – aufgrund der zusätzlichen Inhaltsstoffe – Dr. Jacob‘s pHysioBase genommen, da dieses eine optimale Unterstützung zu meinen sportlichen Einheiten darstellt.

Abgesehen von meinem Trinkverhalten musste ich auch meine Kochgewohnheiten von fett- und eiweißreicher Kost auf vollwertige und basenbildende Vitalkost umstellen.

Meinen durch den Sportumfang bedingten, hohen Energiebedarf an Kohlenhydraten, habe ich in Anlehnung an die Basen-Vitalkuren vor allem durch Wildreis, Kartoffeln und Pseudogetreide wie Amarant und Quinoa abgedeckt.

Aller Anfang ist (nicht) schwer

Die für mich persönlich schwierigste Umstellung war ganz klar die Reduktion meines Fleisch- und Zuckerkonsums. Ebenso habe ich meine Salzzufuhr heruntergeschraubt, was sich aber schon nach dem ersten Tag als positives Gefühl äußerte.

Mein Essen bestand in den beiden Kur-Wochen überwiegend aus komplexen Kohlenhydraten (Vollkorn, Hafer, Nüsse und Hülsenfrüchte) sowie reichlich Gemüse und Obst. Zudem trank ich jeden Morgen einen Kräutertee. Auf meinen Kaffee musste ich dennoch nicht verzichten. Für einen guten Start in den Tag mischte ich ca. 1/3 normalen Kaffee mit 2/3 ReiChi-Cafe.

Meine Favoriten zum Frühstück, Mittag- und Abendessen waren ein Tomaten-Zwiebel Omelette, eine Kichererbsen-Mais-Pfanne und selbstgemachter Bulgursalat. Diese von mir entworfenen Gerichte haben neben dem leckeren Geschmack und ausreichender Sättigung vor allem damit gepunktet, dass ich nie dieses „Völlegefühl“ hatte, wie ich es von früheren Mahlzeiten kannte.

Tipp: Ich koche gerne mit diversen Tomatensaucen.  Die Vollwertkost AminoBase habe ich für mich als geschmacksintensiven Soßenbinder und prima Eiweißlieferanten entdeckt. Das Produkt unterstützt gerade Sportler durch sein überdurchschnittlich gutes Aminosäure-Profil.

Wichtig: Damit die wertvollen Vitamine und anderen Inhaltsstoffe in AminoBase nicht durch die Hitze verloren gehen, sollte man es nicht in zu heiße Saucen & Suppen geben, sondern diese erst leicht abkühlen lassen.

 

 

Mein Fazit

Nach zwei Wochen Basen-Vitalkur fühlte ich mich deutlich leichter und generell fitter, was sich vor allem morgens unmittelbar nach dem Aufstehen bemerkbar machte (keine Augenringe, schnelleres Aufwachen, keine Trägheit).

Meine Waage zeigte 1,7 kg Gewichtsverlust (- 1,2 kg Fett, 300 g Muskelmasse + 200 ml Körperwasser) an, obwohl ich es nicht darauf angelegt hatte und die Kalorienaufnahme stets oben hielt. Resultat: Die Kur kann eine große Unterstützung für eine angestrebte Gewichtsreduktion sein, führt zu mehr allgemeinem Wohlbefinden und ist absolut alltagstauglich, da man nicht mit dem üblichen Hungergefühl zu kämpfen hat. Der Stoffwechsel wird nicht negativ beeinflusst!

Ich habe in den beiden Wochen eine Menge über basische Ernährung gelernt, die Ernährungspläne meiner Kunden entsprechend optimiert und mein persönliches Essverhalten angepasst.

Die Basen-Vitalkur würde ich jederzeit wieder machen und kann diese uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer gesund und vor allem nachhaltig abnehmen möchte, ohne sich dabei schlecht zu fühlen (kein Hungergefühl, Trägheit oder Lustlosigkeit) ist hiermit bestens beraten.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Gelingen, viel Spaß beim Kochen und natürlich beim Sport!

Ihr Personal Trainer, Arthur Hert

 

Zurück